Bis dahin müssen die Mitarbeiter des Ziebigker Galabau-Betriebes dafür
sorgen, dass man die Anhöhe, auf der die Burg steht, wieder sicheren
Fußes erreichen kann. Dazu müssen Stufen in den Berg getrieben
werden. Auch die Stufen der neu errichteten Spindeltreppe sollen bis zum Eröffnungstermin
einen rutschfesten Belag erhalten.
Möglich wurde der Wiederaufbau der Wallwitzburg mit Hilfe von Fördergeldern
aus der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".
90 Prozent aller Kosten sind gefördert worden. Im Fall der Wallwitzburg
sind dies weit mehr als 100 000 Euro.
Mit Abschluss der Baumaßnahme wird der Georgengarten wesentlich attraktiver
sein. "Dies werden Dessauer und Touristen zu honorieren wissen",
ist Kirsten Lott überzeugt, dass dieser Teil des Georgengartens künftig
mehr besucht werden wird. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen und vor
allem mit Hilfe von Fördergeldern konnte der Georgengarten samt Beckerbruch
und Streitheger in weiten Teilen wieder so hergestellt werden, wie er historisch
angelegt worden war. Es gäbe noch viel zu tun, weiß Kirsten Lott.
"Wir haben aber auch schon viele Räume belebt, die früher geschlossen
und gesichtslos waren", erinnert sie u. a. an Baumfällungen größeren
Ausmaßes. Nicht zuletzt dadurch konnten Sichtbeziehungen wieder hergestellt
werden. Sämtliche Arbeiten in dem 60 Hektar großen Gelände
haben sich gelohnt. "Ich wünsche mir jetzt", so Lott, "dass
die Kontinuität in der Pflege beibehalten werden kann."
«Die Wallwitzburg ist eine Perle des Georgengartens», schreibt
MZ-Leser H. Richter und sandte ein erstes Foto von der rekonstruierten Aussichtsplattform.
Noch im Dezember sollen die gesamten Bauarbeiten an den Wallwitzbergen beendet
werden.